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Ich schreib hier wenn ich Lust hab paar Gedichte rein.

Gedanken


Glaubst du, es gibt ein Ende?
Glaubst du an Gefühle?
Vertraust du allen Menschen um dich rum?
Einigst dich mit allen stumm?
Dann breche aus und schreie!!

(jaah...ich war sauer *lach*)´
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Frühlingsgefühle

Wenn die Bäume Knospen tragen
die Blumen ihre Blüten
vorm Wind beschützend hüten -
Wozu? so möcht ich fragen

Wenn die Tage länger werden
die Nächte halb so lang
warte ich voll Trauer bang
nur auf mein Verderben

(ist von mir...)




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Gedanken über den Kirchhof und die Ruhestätte der Verstorbenen


Die zarten Wangen schrumpfen einn
Kinn Backen Zung und Zähne blecken
der Lefzen ihr Korallenschein
ist ganz verstellt von schwarzen Flecken

Der Därmer Wust reist durch die Haut
so von den Maden ganz durchbissen
Ich schaun die Därmer (ach mir graut!)
in Eiter Blut und Wasser fließen!
Das Fleisch das nicht die Zeit verletzt
wird unter Schlangenblauem Schimmel
vom unersättlichen Gewimmel
vielfalter Würmer abgefretzt

(Andreas Gryphius)




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Mann und Frau gehen durch die Krebsbaracke


Hier diese Reihe sind zerfallene Schöße
und diese Reihe ist zerfallene Brust
Bett stinkt bei Bett. Die Schwestern wechseln stündlich

Komm, hebe ruhig die Decke auf
SIeh, dieser Klumpen Fett und faule Säfte
das war einst irgendeinem Mann groß
und hieß auch Rausch und Heimat

Komm, sieh auf diese Narbe an der Brust
Fühlst du den Rosenkranz von Knoten?
Fühl ruhig hin. Das Fleisch ist weich und schmerzt nicht

[...]

Hier schwillt der Acker schon um jedes Bett
Fleisch ebnet sich zu Land. Glut gibt sich fort
Saft schickt sich an zu rinnen. Erde ruft.

(Gottfried Benn)

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Es ist alles eitel


Du siehst, wohin du siehst, nur Eitelkeit auf Erden,
was dieser heute baut, reißt jener heute ein;
Wo itzund Städte stehn, wird eine Wiese sein,
Auf der ein Schäferskind wird spieln mit der Herden.

Was itzund prächtig blüht, soll bald zertreten werden.
Was jetzt so pocht und trotzt, ist morgen Asch und Bein;
Nichts ist, das ewig sei, kein Erz kein Marmorstein
Jetzt lacht das Glück uns an, bald donnern die Beschwerden.

Der hohen Taten Ruhm muss wie ein Traum vergehn.
Soll denn das Spiel der Zeit, der leichte Mensch, bestehn?
Ach, was ist alles dies, was wir vor köstlich achten,

Als schlechte Nichtigkeit, als Schatten, Staub und Wind.
Als eine Wiesenblum, die man nicht wiederfindt!
Noch will, was ewig ist, kein einig Mensch betrachten.

(Andreas Gryphius)




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