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Bis(s) zum Morgengrauen

Feeling: ein merkwürdiges... weiß nich so recht... mhh... Ich hab leichten Druck aufm Kopf, gleichzeitig fühl ich mich klar...
Musik: keine
Zusammenfassung: ich hab wieder mal ein gutes Buch entdeckt...

Eine Freundin hat mir für die Ferien, die sich im übrigen leider schon wieder dem Ende neigen, ein Buch geliehen. "Bis(s) zum Morgengrauen" von Stephanie Meyer. Das Buch ist einfach prima. Ich finds wirklich wunderbar und ich glaube, wenn es Männer wie Edward geben würde, würd ich alles daran setzen, mit ihm befreundet zu sein. Er ist einfach wunderbar und ich glaube, er wäre der einzige, dem ich auf nen halben Meter nahe kommen kann ohne Panikschübe zu bekommen. Er ist wunderbar. Aber natürlich ist nicht nur Edward wunderbar sondern das gesamte Buch, wobei ich ein klein wenig was gegen diese horrormäßige Spannungsszene habe. Ich freu mich auf den zweiten Teil, den sie mir Sonntag bringt.

Ich hab ein wenig mit der Freundin geredet, die sich derzeitig in der Klinik befindet. Sie kann übers Wochenende immer nach Hause und mailt mir dann. Zumindest hat sie es einmal getan.. Sie rät mir dringend dazu, dass ich denselben Weg gehen soll. Ich soll in eine Klinik und mir helfen lassen. Sie meinte ich muss nicht über meine Probleme reden, sie würden mich zu nichts drängen. Aber sie könnten mir helfen, das Ritzen aufzugeben und vielleicht auch andernweitig wieder mehr klarzukommen. Wenn da nicht diese lähmende Angst, diese Panik wäre, würd ich es bestimmt tun... aber... ich kann nicht einmal darübre nachdenken, ohne dass sich so eine Taubheit einstellt... ich habe richtige Zitterschübe, wenn ich mir vorstelle, irgendjemand könnte doch aus mir herauskitzeln, was ich durchgemacht habe. Ich will nicht daran gemessen werden, was ich erlebt habe. warum kann ich nicht wie jeder andere Mensch sein? warum muss ich, gebrandmarkt bis an mein Lebensende, geschädigt von nur einer einzigen Person, mein Leben fristen, bis ich endlich gehen kann? Ich werde nie normal sein, nie ein völlig normales Leben führen. Ich werde wahrscheinlich nicht mal heiraten und Kinder haben, weil ich einfach nicht zu jemandem hingehen kann und ihm bedinungslos vertrauen kann. Und für mich bedeutet bedinungsloses Vertrauen schon, dass ich so nahe zu ihm kann, dass sich die Oberarme berühren. Aber wie gesagt, es geht nicht. Ich bekomme schon Angst, wenn ich in der Schule bei Partnerarbeit neben einem Jungen sitzen muss. Ich kann es einfach nicht, es geht nicht. Es geht einfach nicht...
Und je mehr ich mir wünsche, wie alle anderen unbeschwert durchs Leben gehen zu können, je mehr ich normal sein möchte, ohne irgendwelche Vorurteile wenn ich in den Spiegel schaue, umso tiefer falle ich, wenn mich die Realität wieder einholt. Meine Narben, mein ganzer Stolz, denn sie sind wohl das einzig schöne an mir, werden - wenn ich mich je überwinden können sollte - jeden Mann abschrecken. Jeder wird mich abscheulich und widerlich finden. Und sollte ich jemals soweit sein, offen zu einem Menschen reden zu können über das, was mir passiert ist, dann wird es noch ein Grund mehr sein mich ekelhaft zu finden.

lg faint
8.6.07 02:47
 


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